Omas gegen rechts - Gießen








Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen



Hilfetelefon


Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen, auch „Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“, ist ein am 25. November jährlich abgehaltener Gedenk- und Aktionstag zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen.

Alle 72 Stunden wird in Deutschland eine Frau von einem Mann getötet oder so schwer verletzt, dass sie stirbt, weil sie ein selbstbestimmtes, freies Leben führen will! Eine Studie soll die Prävention stärken wie der MDR berichtet.

Wie häufig auch hierzulande Femizide sind, sei vielen noch immer nicht bewusst, sagt Elke Ferner, Vorsitzende von UN Women Deutschland und erklärt, wo sexuelle Gewalt beginnt und was jetzt passieren muss. Gefährlichster Ort für Frauen: der eigene Haushalt .

Der deutsche Frauenrat, ein Dachverband mit aktuell 59 Mitgliedsverbände, fordert in einer Pressemitteilung Gewalt gegen Frauen nachhaltig bekämpfen notwendige Schritte ein, um die Situation zu verbessern.

Wie schon in den Jahren davor haben die OMAS GEGEN RECHTS - Gießen den Gedenktag zum Anlass genommen, um im Seltersweg auf die Situation aufmerksam zu machen und für das Hilfetelefon - Gewalt gegen Frauen zu werben. Beraterinnen stehen dort mit Rat und Unterstützung zur Seite, und das rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen. Die Hilfe ist unter der Nummer 08000 116 016 erreichbar. Anonym, mehrsprachig und kostenlos.


  • Femizid
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Waffenbörse in Gießen



keine Militaria-Messe in Gießen

Mit Erschrecken haben wir - die OMAS GEGEN RECHTS – Gießen - erfahren, dass die WBK-Waffenbörse nach dem Verbot in Kassel und dem gescheiterten Anlauf in Halle nun vom 17. bis zum 19. November in Gießen einen neuen Platz sucht und schon als dauerhafter Ausstellungsort im Netz beworben wird.
Eine Messe zum Erwerb von scharfen Waffen, Militaria und nationalsozialistischen Devotionalien darf es auch in unserer Stadt nicht geben. NS-Orden, NS-Uniformen, NS-Symbole etc. haben eine starke Anziehungskraft auf rechtsextreme Kreise. Gießen sollte nicht zum Wallfahrtsort dieser Kreise werden.


Entwicklung:
Erfreulicherweise hat sich das leidige Thema offenbar - zumindest vorläufig - auf dem Verwaltungsweg klären lassen.
Die Gießener Zeitungen vom 3. November berichten:
Keine Waffen- und NS-Devotionalien-Schau in Gießen
Ordnungsamt lehnt Festsetzung von Waffenbörse ab

10.11.22:
Das Gießener Verwaltungsgericht (VG) hat das für die Waffen- und Militariamesse in den Hessenhallen ausgesprochene gewerberechtliche Verbot aufgehoben. Dem Eilantrag von Wolfgang Krey, Veranstalter der Waffenbörse, wurde stattgegeben. Wenn die Stadt Gießen Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof Kassel einlegen will, muss sie umgehend beschließen und tun.
Die Gießener Allgemeine und der Gießener Anzeiger vom 11. November:
Kommt die Waffenmesse nach Gießen? Tauziehen geht weiter
Waffenmesse: Stadt Gießen legt Beschwerde ein

14.11.22:
Nun ist das Gericht in Kassel am Zug. Die Stadt Gießen hat Beschwerde gegen den Beschluss des Gießener Verwaltungsgerichts eingelegt.
Die Gießener Allgemeine und der Gießener Anzeiger vom 15. November:
Waffen- und Militariamesse darf stattfinden
Waffenmesse darf stattfinden

16.11.22:
Der für das Gewerberecht zuständige 8. Senat des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs (VGH) hat entschieden und die Beschwerde der Stadt Gießen gegen einen gleichlautenden Beschluss des Verwaltungsgerichts Gießen vom 11. November 2022 zurückgewiesen.
(Falls jemanden das genaue Urteil interessiert, bitte das Aktenzeichen 8 B 1886/22 in das Suchfeld der Seite Bürgerservice Hessenrecht) eingeben.)
Die Gießener Allgemeine berichtet am selben Tag online:
Umstrittene Waffenmesse kommt nach Gießen: Gericht hat entschieden – Abkleben von NS-Symbolen reicht aus


keine Waffenbörse

Einen kleinen Erfolg hatte der Einsatz gegen die Waffenbörse dann doch zu verzeichnen. Sie fand zwar statt, aber mit wenigen Händlern und unter Kontrollen des Ordnungsamtes. Die Mehrheit der etwa fünfzig Aussteller hat laut Kreispressestelle im Lauf des Verfahrens die Anträge an die Waffenbehörde zurückgezogen.
Die Gießener Allgemeinen zitiert in dem Bericht Waffenmesse ohne Waffen sorgt in Gießen für Verdruss einen Mann mit der Aussage: "Eine Militaria-Messe gegen den Willen einer Stadt auszurichten, sei nicht sinnvoll. Diese Art von Publicity können Händler und Sammler wirklich nicht gebrauchen."

Es war in der kurzen Zeit nicht möglich, diese Messe in Gießen zu verhindern.
Kassel ist sie losgeworden. In Halle ist sie nicht zustande gekommen. Sorgen wir dafür, dass es in Gießen ein einmaliges Ereignis bleibt!



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Erinnerung: Reichspogromnacht 1938



Vor 84 Jahren, am 9. November 1938, rufen die Nationalsozialisten dazu auf, jüdische Geschäfte und Synagogen zu zerstören. Die Judenverfolgung erreicht mit der Reichspogromnacht eine neue Dimension - auch in Gießen.

Der Landesverband der jüdischen Gemeinden fordert 'Widersetzen und erinnern'. Er hatte zu einer Gedenkfeier anlässlich der Reichspogromnacht auf den Jüdischen Friedhof in Großen-Linden eingeladen.

Die Stadt Gießen, die Christlich-Jüdischen Gesellschaft und die Jüdischen Gemeinde haben zu einer Gedenkveranstaltung vor dem Rathaus eingeladen. Die Gießener Allgemeine erinnert daran: »Sie waren Nachbarn«.


Mahnwache


Mahnwache 9.11.

Wie schon in den zwei Jahren davor haben sich die Gießener OMAS GEGEN RECHTS am 9. November im Seltersweg getroffen und eine Mahnwache für die deportierten Jüd*innen abgehalten.
Das Verlesen der hunderte Namen mit Altersangabe und dem Ort ihrer Ermordung war wieder eine bedrückende Erinnerung an das unsägliche Leid, dass unser Land verursacht hat.



Mahngang


Mahngang 9. November

Zu dem abendlichen Mahngang hat, wie in vielen Jahren zuvor, ein Bündnis verschiedener Gruppen aufgerufen. Er führte durch die Innenstadt Gießen, vorbei an markanten Punkten, die auch in 'Kleine Geschichte des Rechtskonservatismus und Faschismus in der Provinz', herausgegeben vom DGB Mittelhessen, erwähnt werden.



  • Manhngang 9. November
  • Manhngang 9. November
  • Manhngang 9. November
  • Manhngang 9. November
  • Manhngang 9. November


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Wetterau und die Rechten


sharepic zu Maaßen

In der Wetterau 'spazieren' wöchentlich hunderte Querdenker und andere rechte Gruppen durch verschiedene Städte. Am 2. November waren sie in Bad Nauheim. Die örtlichen demokratischen Initiativen - mit den Wetterauer OMAS GEGEN RECHTS haben sich im Bündnis zusammengefunden, um regelmäßig dagegen zu demonstrieren. Zur Unterstützung der dortigen Gruppe sind einige von uns ebenfalls nach Bad Nauheim gefahren und konnten den trommelnden, feixenden und lauten Spaziergängern gemeinsam etwas entgegensetzen.

Einer Zusammenstellung der Friedberger Antifaschistischen Bildungsinitiative e.V. sind die rechten und rechtsextremen Umtriebe und Aktivitäten in der Wetterau zu entnehmen. Es ist erschreckend, wie aktiv dort rechtsextreme Netzwerke sind.

NSU-Bericht: NPD und die extreme Rechte im Wetteraukreis


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Solidarischer Herbst


Plakat zum solidarischen Herbst

Für den 22. Oktober hat ein breites Bündnis aus Gewerkschaft, Umwelt- und Sozialverbänden in sechs deutschen Großstädten aufgerufen.
Zu Themen, die jede*n von uns zurzeit umtreiben: Wie kommen wir gemeinsam und solidarisch durch die vielfachen Krisen? Wie können wir zu einem starken Zusammenhalt finden und den notwendigen ökologische Umbau vorantreiben?

Um 12 Uhr starteten an diesem Tag Demonstrationen in Berlin, Dresden, Düsseldorf, Hannover, Frankfurt und Stuttgart.

Mit vielen anderen Gießener*innen sind auch die OMAS GEGEN RECHTS dem Aufruf des Bündnisses gefolgt und haben sich auf den Weg nach Frankfurt gemacht. Dort trafen wir unter anderem auf OMAS aus Mainz, Wiesbaden und natürlich Frankfurt.


  • Solidarisch durch die Krise
  • Solidarisch durch die Krise
  • Solidarisch durch die Krise
  • Solidarisch durch die Krise
  • Solidarisch durch die Krise
  • Solidarisch durch die Krise
  • Solidarisch durch die Krise
  • Solidarisch durch die Krise
  • Solidarisch durch die Krise
  • Solidarisch durch die Krise
  • Solidarisch durch die Krise
  • Solidarisch durch die Krise
  • Solidarisch durch die Krise
  • Solidarisch durch die Krise

DieHessenschau berichtete am Abend ausführlich unter dem Titel Tausende demonstrieren in Frankfurt für soziale Sicherheit.

Auch die Süddeutsche Zeitung widmet der Demonstration einen Artikel. Zahlreiche Teilnehmer bei Demo "Solidarischer Herbst".

Die taz berichtet über das breite Bündnis, dessen Zuspruch mit bundesweit 24.000 Teilnehmer*innen noch zu bescheiden ist.
Für mehr soziale Gerechtigkeit.



sharepic gegen Million March III


Um 14 Uhr begann eine zweite Demonstrationen in Frankfurt. Diesmal allerdings nicht aus dem fortschrittlich gesellschaftlichen Bereich, sondern von Querdenkern und anderen antidemokratischen Protestierenden.

frankfurt info - ein Informationsdienst der linken Stadtpolitik - berichtete unter dem Titel "Solidarisch gegen Million March III" von den Gegenprotesten.
Mehrere Gruppen hatten Stände an der Kundgebungsstrecke aufgebaut. Auch die OMAS GEGEN RECHTS Frankfurt stellten sich mit einem Stand (letztes Foto oben) gegen diesen Aufmarsch. Wir Gießener OMAS GEGEN RECHTS haben im Anschluß an die erste Demo diesen Protest unterstützt.

Die Initiative „Europeans United“ führte schon im Juni diesen Jahres ihre Anhänger*innen durch Frankfurt. Von den Teilnehmern wurden Corona-Maßnahmen, Medien und ein „unfreies“ Deutschland kritisiert. Die Frankfurter Rundschau titelte anschließend: Offener Antisemitismus bei „Querdenken“-Demo in Frankfurt.
Diese Mal zogen nach Polizeiangaben 2.700 Menschen durch Frankfurt. Unser Widerstand gegen solche antidemokratischen Gruppen muss größer werden.


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Nein zu Maaßen


sharepic zu Maaßen


Am 7. Oktober lud die Giessener Burschenschaft Germania zu einem burschenschaftlichen Abend mit Dr. Hans-Georg Maaßen ein.

Maaßen ist politisch hochumstritten. Von August 2012 bis zu seiner Versetzung in den einstweiligen Ruhestand im November 2018 war er Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV).
Schon 2015 forderten mehrere Politiker*innen – darunter Renate Künast(Bündnis90/Die Grünen), Bernd Riexinger (die Linke) und Christian Lindner (FDP) – den Rücktritt bzw. die Entlassung von Maaßen. Er habe ein „gestörtes Verhältnis zu den demokratischen Grundprinzipien“, so Künast.

Auch Politiker*innen der CDU distanzierten sich von ihm. Der Vorstand und sämtliche Kreisvorsitzende der CDU Thüringen kritisierten im Januar 2022 scharf Maaßens AFD-nahen Äußerungen zur Corona-Politik. Generalsekretär Paul Ziemiak sagte, Maaßens Wortmeldungen hätten „mit CDU-Politik nichts, aber auch rein gar nichts zu tun“.


Zitat Maaßen Zitat Maaßen Zitat Maaßen Zitat Maaßen Zitat Maaßen Zitat Maaßen



Nicht nur die OMAS GEGEN RECHTS waren der Meinung, diesen Herren müsste Gießen angemessen begrüßen. Zusammen mit Bündnispartnern standen wir lautstark bereit, um die Besucher und Herrn Maaßen zu empfangen. Antidemokraten und Rechtspopulisten sollten einen großen Bogen (nicht nur) um Gießen machen, so unsere Haltung.


  • Anti-Maaßen-Kundgebung
  • Anti-Maaßen-Kundgebung
  • Anti-Maaßen-Kundgebung
  • Anti-Maaßen-Kundgebung
  • Anti-Maaßen-Kundgebung
  • Anti-Maaßen-Kundgebung
  • Anti-Maaßen-Kundgebung
  • Anti-Maaßen-Kundgebung
  • Anti-Maaßen-Kundgebung
  • Anti-Maaßen-Kundgebung
  • Anti-Maaßen-Kundgebung
  • Anti-Maaßen-Kundgebung
  • Anti-Maaßen-Kundgebung
  • Anti-Maaßen-Kundgebung

DieGießener Allgemeine wies auf die angemeldete Gegendemo hin, und berichtete anschließend über das Pfeifkonzert vor dem Haus der Burschenschaft Germania.
Der Gießener Anzeiger beleuchtet in seinem Artikel Begrüßung mit Buh-Rufen auch den Hintergrund der Burschenschaft Germania.


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Antikriegstag 2022



Freidenszeichen


Seit 1959 gehen Gewerkschaften und Friedensgruppen unter dem Motto „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ jährlich am 1. September, dem Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen 1939, für eine friedliche Welt auf die Straße. Damit soll an die schrecklichen Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus erinnert werden.

Seit 1945 gab es mehrere bewaffnete Auseinandersetzungen in Europa.

In diesem Jahr befassen sich die Veranstaltungen rund um den Antikriegstag naturgemäß auch mit dem Ukraine-Krieg.
Im Jahr 2014 wurde die gewählte prorussischen Regierung in Kiew gestürzt. Russland reagierte mit der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim. Die Kämpfe im Osten des Landes, bei dem prorussische Separatisten von Russland unterstützt werden, forderten nach UN-Schätzungen dabei bisher mehr als 14.000 Menschenleben.
Am 24. Februar 2022 begann die Invasion russischer Truppen in die Ukraine. Seitdem dauert der Angriffskrieg Russlands mit zunehmender Härte und Zerstörung an. Die genauen Opferzahlen sind unbekannt. Nach Angaben des UNHCR - Hoher Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen sind aktuell 6,3 Millionen Menschen in einen europäischen Nachbarstaat geflüchtet.

In Bergkarabach spaltete sich zu Beginn der 1990er Jahre das vorwiegend von christlichen Armeniern bewohnte Gebiet vom muslimisch geprägten Aserbaidschan ab. Der Krieg zwischen den Ex-Sowjetrepubliken kommt es zu rund 30.000 Toten. Weitere 6.500 Menschen werden 2020 bei erneuten Kämpfen getötet. 2020 werden bei neuerlichen Kämpfen im Konflikt um Bergkarabach weitere 6.500 Menschen getötet. Unter der Vermittlung von Russland besteht seit 2020 ein Waffenstillstandsabkommen.

Der islamisch geprägte russische Nordkaukasus gilt schon lange als Konfliktregion. Nach dem Zerfall der Sowjetunion verhinderte die dortige Regierung ab 1994 eine Abspaltung der Region. Zwei Kriege forderten Zehntausende Tote. Radikale Islamisten streben weiterhin ein von Moskau unabhängiges Emirat an.

Zerfall des Vielvölkerstaates Jugoslawien: Mehr als 200.000 Menschen kosteten die Kriege auf dem Balkan in den 1990er Jahren das Leben. Die Nato beschließt 1999 Luftangriffe. Es ist der erste Kampfeinsatz deutscher Soldaten nach 1945.
2008 erklärt sich Kosovo für unabhängig.

Der Konflikt zwischen der griechisch-zyprischen Mehrheit und der türkisch-zyprischen Minderheit prägt die jüngere Geschichte der Insel Zypern. 1974 putschen griechische Nationalisten gegen den damaligen Präsidenten, Erzbischof Makarios III. und Zypern erlebt die blutigste Phase seiner Geschichte. Um einen Anschluss an Griechenland zu verhindern, landen türkische Truppen und besetzen den Nordteil Zyperns. Die Teilung der Insel bedeutete auf beiden Seiten Vertreibung und Elend. 2004 wurde die gesamte Insel EU-Mitglied, im Norden gilt EU-Recht aber vorerst nicht.


Im Ukraine-Krieg wird zurzeit hauptsächlich die Auflösung des Konflikts mit Waffen diskutiert. Aber es gibt auch andere Ansätze, hier sollen exemplarisch zwei aufgeführt werden:

Die Internationale Katholische Friedensbewegung veröffentlichte die Heiligkreuztaler Erklärung von pax christi Rottenburg-Stuttgart zum Ukraine-Krieg.. Sie fordert eine Rückkehr zur Vernunft und verantwortlicher Arbeit am Verhandlungstisch und sieht darin die eigentliche Herausforderung der Europäischen Politik, nicht die Befeuerung und Verlängerung des Krieges durch das Liefern schwerer Waffen und auch nicht das Zuwarten auf eine „Entscheidung in der Schlacht“.

Mit dem Thema "Spielräume jenseits des Militätischen" befasst sich ein Beitrag in der anti atom aktuell, Nr. 299 vom 09.08.2022.

Das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) verzeichnet im vergangenen Jahr 20 Kriege weltweit.
Außerdem macht das Institut 2021 weltweit 204 gewaltsame Konflikte aus. Fünf innerstaatliche Auseinandersetzungen etwa in Äthiopien oder Myanmar eskalierten 2021 zu Kriegen. Sieben Kriege deeskalierten im vergangenen Jahr, 14 setzten sich fort. Die meisten Kriege wurden in Afrika südlich der Sahara registriert. 16 Kriege wurden dort im vergangenen Jahr ausgefochten - 11 aus dem Vorjahr behielten ihre Intensität bei, fünf begrenzte Kriege eskalierten.

Die internationale Staatengemeinschaft ist von einem wirklichen Weltfrieden noch weit entfernt. Was sich gewandelt hat, ist, dass die Gesichter des Krieges im 21. Jahrhundert vielfältiger geworden sind.

Ein weiteres zentrales Thema bei vielen Veranstaltungen und Aktionen rund um den Antikriegstag am 1. September war die massive Aufrüstung der Bundesregierung mit u.a. dem 100 Mrd. Sonderprogramm. Und nicht nur in Deutschland ist die Gefährdung der Demokratie durch das Wiedererstarken von Nationalismus und Rassismus besorgniserregend.

Weltweit sind mindestens 60–65 Millionen Menschen nach Ende des Zweiten Weltkrieges durch Kriege gestorben.
Wir wissen auch nicht, was der beste Weg zum Frieden ist. Aber wir dürfen nicht aufhören, danach zu suchen.




Wie in vielen Städten wurden auch in Gießen des Antikriegstages mit mehreren Veranstaltungen gedacht.
Wir OMAS GEGEN RECHTS - Gießen haben an zwei Aktionen teilgenommen.

Zum einen an einer vom DGB - Kreisverband Gießen initiierten Kundgebung. Zwischen den Redebeiträgen spielte unter großem Applaus die Gießener Songwriterin Kim. Zum Abschluss formierten sich die Teilnehmer*innen auf dem Kirchplatz zu einem großen Peace-Zeichen.



Unter dem Titel Rüstungswettlauf weltweit ächten berichtet die Gießener Allgemeine Zeitung von dem Tag.
Auch der Gießener Anzeiger widmet sich dem Antikriegstag: Ukraine zahlt blutigen Preis.



Der Freiheit Flügel verleihen



Zusammen mit dem Frauenkulturzentrum haben die OMAS GEGEN RECHTS - Gießen anschließend zu einer Lesung in der Kongresshalle eingeladen.


Lesung

Unter dem Titel "Der Freiheit Flügel verleihen" wurden von Gabi Gareis-Stammler, Carmen Lange und Chris Sima Texte aus Gedichten, Erzählungen Aurobiographien, Tagebüchern und mehr zum Thema "Krieg und Frieden" eindrucksvoll vorgetragen.
Die Veranstaltung war gut besucht und traf bei den Zuhörer*innen auf große Begeisterung.


Eine Besprechung der Lesung findet sich im Gießener Anzeiger: Zwischen Schmerz und Hoffnung




  • Antikriegstag
  • Antikriegstag
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Vorsicht, Rattenfänger


Heißer Herbst?Rattenfänger


Seit Wochen gehen beunruhigende Warnungen durch die Medien. Befürchtet werden wegen der Energiekrise und der steigenden Inflation auch bei Gütern des täglichen Bedarfs soziale Unruhen.

»Wenn die Preissteigerungen viele Menschen hart treffen und wir zusätzlich im Herbst noch eine starke Coronawelle erleben, dann ist das Potenzial für Mobilisierung und Radikalisierung da«, sagt Nancy Faeser, die Bundesinnenministerin der SPD. »Dann werden Populisten und Extremisten ihre Chance wittern, ähnlich wie in der Hochphase der Coronaproteste.«

Grünen-Außenministerin Annalena Baerbock hat vor möglichen innenpolitischen Folgen eines Gaslieferstopps gewarnt. In einem Gespräch warnte sie: »dann sind wir mit Volksaufständen beschäftigt«.

Martin Schirdewan, Co-Vorsitzende der Partei Die Linke, spricht im ARD-Sommerinterview vom 7. August von einer "soziale Katastrophe, mit einer gewaltigen Welle von Energiearmut, die auf das Land zu rollt, die gleichzeitig aber auch mit der Inflation dazu führt, dass die Leute sich die Nahrungsmittel nicht mehr leisten können, dass die Mieten immer weiter steigen".
Er befürchtet eine "manifeste Krise der Demokratie". Die extreme Rechte beginne jetzt schon zu mobilisieren. Denen ginge es nicht um die soziale Frage, sondern um ihr antidemokratisches Programm. "Wir laufen als Gesellschaft in einen perfekten Sturm."

Auch wir OMAS GEGEN RECHTS - Gießen beobachten die Entwicklung mit Sorge.
Mit einer Aktion im Seltersweg wollten auch wir auf die Gefahr hinweisen, dass eine diffuse Mischung aus ‚Querdenkern‘, Verschwörungsanhänger*innen, der AfD und der Basis, Reichsbürgern, völkische Gruppen und Rechtsextremen versucht, die aktuellen Krisen zu nutzen, um ihre antidemokratische Haltung zu verbreiten.

Unser Flyer "die Rattenfänger wittern Morgenluft ..." wurde in großer Anzahl verteilt. Viele positive Reaktionen der Gießener erreichten uns. Aber auch traurige und verzweifelte Aussagen, dass nach den (ersten) Energiepreiserhöhungen mit schmalem Geldbeutel jetzt gar nicht mehr auszukommen ist.



  • Aktion Heißer Herbst
  • Aktion Heißer Herbst
  • Aktion Heißer Herbst
  • Aktion Heißer Herbst
  • Aktion Heißer Herbst
  • Aktion Heißer Herbst
  • Aktion Heißer Herbst
  • Aktion Heißer Herbst
  • Aktion Heißer Herbst

Jörg Müller, Leiter der Abteilung Verfassungsschutz im Barnadenburger Innenministerium warnt davor, dass explodierende Energiepreise und hohe Inflation von Extremisten in der aktuelle Krise für ihre Zwecke ausgeschlacht werden könnten."Extremisten träumen von einem deutschen Wutwinter ... Wir verfolgen dieses Treiben mit wachsamen Augen und offenen Ohren."

Beobachten auch wir die Situation aufmerksam und stellen uns auf die Seite der demokratischen Gegenbewegung.
National ist nie sozial - vergessen wir das nicht!


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Neue Stärke Partei in Mainz


sharepic Mainz sharepic Gießen


Die faschistisch Kleinstpartei Neue Stärke Partei hatte sich für den 16. Juli in Mainz angekündigt. Unter dem Motto "Kampfkultur 2022" sollen Aufmärsche in vier Städten stattfinden. Neben Mainz auch in Gera (26. März), Magdeburg (3. September) und Düsseldorf (10. Dezember).
Im Herbst 2021 wurde diese Gruppierung als Partei zugelassen. Sie kann eindeutig der rechtsextremistischen Szene zugeordnet werden.

Laut Informationen des Verfassungsschutzes war die NSP zuvor mehrere Jahre als Verein in Thüringen aktiv. Sie wurde 2015 als Volksgemeinschaft Erfurt e.V. gegründet. Im Sommer 2018 traten die Mitglieder dieser Gruppe in die neonazistische Kleinstpartei Der III. Weg ein. Sie erlangte bei den Kommunalwahlen 2019 zwei Sitze in Erfurter Ortsteilbeiräten. Nach dem Austritt der Gruppe aus der Partei Der III. Weg im Frühjahr 2020 gründete sie sich erneut als Verein unter der Bezeichnung Neue Stärke Erfurt e.V. (NSE), der dann in eine Partei umgewandelt wurde. Bereits aus der rechtsextremistischen Szene bekannte Personen sind darin aktiv. Hauptaktionsgebiet der Partei waren zunächst Teile der östlichen Bundesländer, allerdings versucht sie nun, auch in Rheinland-Pfalz und Hessen Ableger zu gründen.


Die Kleinparteien sind für die rechtsextremistische Szene als Sammelbecken von Bedeutung.Das Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg schreibt dazu: "Ein Grund für die Neuformierungen der jüngeren Vergangenheit ist die Flucht in den Schutz des Parteienprivilegs nach Artikel 21 des Grundgesetzes, um so einem möglichen Vereinsverbot zu entgehen. Ein Parteiverbot unterliegt strengeren Voraussetzungen als ein Vereinsverbot und kann nur durch das Bundesverfassungsgericht ausgesprochen werden."

Auch die OMAS GEGEN RECHTS haben sich in einem breiten Bündnis an Aktionen gegen den 'Kulturkampftag' in Mainz engagiert. 20 OMAS aus Gießen sind dem Mainzer Aufruf gefolgt und haben in Mainz Gesicht gezeigt. Den ca. angereisten 70 Nazis standen nach Polizeiangaben 3.000 Gegendemonstranten aus zivilen Gruppen, Parteien und Gewerkschaft gegenüber.
Wegen der starken Gegenbewegung untersagte die Polizei den Aufmarsch der Rechtsextremen und sie zogen nach zwei Stunden unverrichteter Dinge aus Mainz ab. Ihr Versuch, in Saulheim eine Ersatzkundgebung abzuhalten, scheiterte erfreulicherweise ebenfalls.



  • Aktion Mainz
  • Aktion Mainz
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  • Aktion Mainz
  • Aktion Mainz
  • Aktion Mainz
  • Aktion Mainz
  • Aktion Mainz
  • Aktion Mainz
  • Aktion Mainz

Die Vorkommnisse in Mainz fanden nicht nur lokal Beachtung.

Gegendemonstranten stoppen Aufmarsch von Rechtsextremen in Mainz
SWR Aktuell

Breiter Gegenprotest verhindert Neonazi-Marsch
Spiegel Aktuell

Bunter Protest in Mainz gegen Rechtsextremismus
Süddeutsche Zeitung

Kleiner Aufzug, große Aufregung
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Polizei setzt Ermittlungsgruppe ein
Frankfurter Allgemeine Zeitung

Neonazis kommen in Mainz nur wenige Meter weit
Volksfreund Trier

Germany: Neo-Nazi march blocked by opponents
Armenien

Germany: Neo-Nazi march blocked by opponents
Finanzen.ch (Schweiz)

Des milliers de contre-manifestants bloquent les néonazis à Mainz
Nouvelles du monde (Frankreich)

Linkse coalitie verjaagt nazi’s uit Mainz
krapuul (Niederlande)

Milhares impedem ato neonazista na Alemanha
Deutsche Welle (Brasilien)

Wir haben die Neonazis nicht gesehen. Deshalb hier auf Twitter:
Gereizter Streit mit der Polizei und Versammlungsleiter: "ihr habt Schiss vor Zecken!"


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Ostermarsch 2022


Ostermarsch 2022

Am Ostersamstag haben sich auch dieses Jahr wieder viele Gruppen und Einzelpersonen in Gießen zum diesjährigen Auftakt des Ostermarsches versammelt. Hundert Menschen drückten ihren Wunsch nach einem sofortigen Waffenstillstand aus. Viele Redner*innen warnten vor einer neuen Welle der Aufrüstung, die anderweitig notwendige Ressourcen verschlingt und keinen Frieden bringt.
Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Dannyjune Smith, die Lieder aus ihrem neusten Werk "Das kleine Album für den Frieden" vortrug.

Wir alle erleben gerade wieder, wie wichtig ein friedliches Zusammenleben der Völker ist.
Neben dem Klimawandel ist Krieg die Hauptursache für weltweite Fluchtbewegungen. Tun wir alles, um weltweit Kriege zu ächten. Fordern wir weltweit Friedensgespräche und Abrüstungsverhandlungen.

Hier findet sich der gesamte Aufruftext des DGB zum Ostermarsch 2022:
"Unsere gemeinsame Botschaft lautet: Stoppt den Krieg!
Frieden und Solidarität für die Menschen in der Ukraine!
Gegen eine neue Politik der militärischen Konfrontation und des Wettrüstens!
Nie wieder Krieg - weltweit!"
.

Auch die Frankfurter Rundschau beschäftigt sich in ihrem Leitartikel mit dem Ostermarsch.Sie betont, dass Aufrüstung keine dauerhafte Lösung sein kann. "Im Gegenteil: Um der Menschheit willen muss es wieder Abrüstungsverhandlungen geben. Es ist langfristig nicht hinzunehmen, gigantische Ressourcen in Militärgüter zu stecken statt in den Kampf gegen Armut, Hunger und die Klimakrise.".
Frieden und Abrüstung müssen weltweit das Ziel bleiben.



  • Ostermarsch 2022
  • Ostermarsch 2022
  • Ostermarsch 2022
  • Ostermarsch 2022
  • Ostermarsch 2022
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  • Ostermarsch 2022
  • Ostermarsch 2022
  • Ostermarsch 2022
  • Ostermarsch 2022

Um sich einen Überblick über die Rüstungsausgaben der Länder zu machen, empfielt sich ein Blick auf die Seite von statista: Ranking der 15 Länder mit den weltweit höchsten Militärausgaben im Jahr 2021.


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Erinnern heißt nicht ehren
Causa Ria Deeg


Stele Ria Deeg

Eine Würdigung mit einem "Gießener Kopf" soll Ria Deeg weiter versagt bleiben. Im parlamentarischen Kulturausschuss wurde jetzt ein nicht zufriedenstellender Kompromiss gefunden.
Die Grünen beantragten, ihr einen Platz im Oberhessischen Museum einzuräumen. Doch das war ohnehin vorgesehen. Wie Andrea Junge von der PARTEI treffend in der Sitzung bemerkte, eine Erinnerung ist keine Ehrung.

Der Gießener Anzeiger berichtet von diesem Vorgang unter dem Titel Ria Deeg soll ins Museum.
Und auch die Gießener Allgemeine Zeitung titelt Ria Deeg soll ins Museum.


Deshalb haben wir uns vor vor der Abstimmung der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, den 7. April, erneut vor der Kongresshalle versammelt, und den gewählten Vertreter*innen dieser Stadt einen offenen Brief mit unserer Haltung zu diesem Thema zu überreichen.

Wir, die OMAS GEGEN RECHTS - Gießen, sind nicht damit einverstanden, die bedeutende Gießener Antifaschistin in einem Museum zu 'verstecken'. Wir fordern weiterhin eine angemessene Ehrung durch einen Gießener Kopf.

Zum ganzen Text des Briefes: "Nachdem in der Causa Ria Deeg neben vielem Richtigen manches Unsinnige sowie zahlreiche Halbwahrheiten in die Welt gesetzt worden sind, möchten wir hier Einiges richtigstellen ...".



  • Ria Deeg Aktion
  • Ria Deeg Aktion
  • Ria Deeg Aktion
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Gedenken an 1616 Gefangene des KZ-Katzbach



Gedenken 1616

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Anlässlich des 77. Jahrestages des Todesmarsches aus dem KZ-Katzbach organisierte der Verein Leben und Arbeiten in Gallus und Griesheim (LAGG) eine Gedenk-Aktion für alle 1616 Häftlinge. Die meisten von ihnen überlebten den Todesmarsch nicht und starben noch im März 1945.

Seit seiner Gründung 1992 hat sich der Verein LAGG (Leben und Arbeiten in Gallus und Griesheim) zum Ziel gesetzt, das Konzentrationslager "Katzbach" in den Adlerwerken nach jahrzehntelanger Leugnung und Verharmlosung zu einem festen Bestandteil der Erinnerungskultur Frankfurts zu machen. Einen Teilerfolg hatten sie mit ihrer Forderung nach "Entschädigung" der damals noch lebenden ehemaligen Häftlinge erzielt, ein weiterer Erfolg ist jetzt mit der Errichtung einer Gedenk- und Bildungsstätte in den ehemaligen Adlerwerken erreicht. Diese wird im Frühjahr 2022 eröffnet und trägt den Namen "Geschichtsort Adlerwerke. Fabrik, Zwangsarbeit, Konzentrationslager".

Am 22.8.1944 wurde im Frankfurter Gallus, auf dem Gelände der Adlerwerke ein Konzentrationslager mit dem Decknamen »Katzbach« in Betrieb genommen. Die Adlerwerke waren im Nationalsozialismus ein Rüstungsbetrieb. Sie wurden von der SS mit KZ-Häftlingen für die Produktion versorgt. 1616 Zwangsarbeiter erlitten hier eine unbeschreibliche Hölle. Nur wenige von ihnen überlebten.

Ausführliche Informationen sind hier zu finden: Initiative gegen das Vergessen.

Auch wir, als OMAS GEGEN RECHTS - Gießen, haben uns in einer großen Anzahl an der Aktion beteiligen und sind am 19. März nach Frankfurt gefahren. Der Todesmarsch der geschundenen Menschen, von denen die übergroße Mehrheit nicht überlebt hat, soll auch 77 Jahre später nicht vergessen werden.



  • Gedenken an 1616 KZ-Häftlinge aus Katzenbach
  • Gedenken an 1616 KZ-Häftlinge aus Katzenbach
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  • Gedenken an 1616 KZ-Häftlinge aus Katzenbach
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  • Gedenken an 1616 KZ-Häftlinge aus Katzenbach
  • Gedenken an 1616 KZ-Häftlinge aus Katzenbach


Die Frankfurter Rundschau Anzeiger berichtet von dem Todesmarsch wenige Tage vor der Befreiung Frankfurts. Frankfurt: Mahnwache am Mainufer.


Lothar Reininger hat sich mit dem Verein „Leben und Arbeiten im Gallus Griesheim“ 30 Jahre lang für die Gedenkstätte KZ Katzbach in Frankfurt eingesetzt. Die Frankfurter Rundschau Anzeiger berichtet von dem langen Widerstand der Adlerwerke dagegen. Vorkämpfer für ein angemessenes Erinnern.



Instalation zum Gedenken 1616


Zeitgleich zur Aktion 1616 erfolgt eine Installation der 45 Figuren der 24-29-3-45 Kollektiven Performance am Eisernen Steg. Die Künstlerin Ulrike Streck-Plath initiierte die Performance, die seit 2012 jährlich - mit Ausnahme der Corona-Beschränkungen - in Städten gezeigt wurde, die Stationen des Todesmarsches waren.
Weitere Informationen sind auf der Seite Gedenken an den Todesmarsch Frankfurt-Hünfeld zu finden.



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Ein Kopf für Ria Deeg


Ria Deeg

Aus Anlass des diesjährigen internationalen Frauentags haben wir mit einem Stand am Kugelbrunnen unter dem Motto Starke Frauen hatte und hat das Land auf die antifaschistische Widerstandskämpferin Ria Deeg hingewiesen.
Wir erwarten vom Gießener Magistrat, im Gedenken an diese verdiente Antifaschistin eine sichtbare Ehrung in der Plockstraße vorzunehmen. Die Nachbildung und Aufstellung ihres Kopfes soll an den Widerstand in den 12 furchtbaren Jahren des Nationalsozialismus erinnern.


Die 1907 in Dutenhofen geborene Antifaschistin hatte sich aktiv gegen die NS-Herrschaft eingesetzt und wurde dafür mehrere Jahre ins Zuchthaus gesperrt.
Ria Deeg sollte nun endlich in die Reihe 'Gießener Köpfe' aufgenommen und ihr Wirken damit geehrt werden. Dieses scheiterte an der Ablehnung der Fraktion Bündnis90/Die Grünen.
Wir OMAS GEGEN RECHTS - Gießen werden uns damit nicht abfinden.


1947 war sie Mitbegründerin der VVN in Hessen - Vereinigung der Verfolgten des Naziregims, Bund der Antifaschistinnen und Antifaschistenen. Zeitlebens beteiligte sie sich aktiv an antifaschistischen Aktionen gegen alte und neue Nazis und berichtete als Zeitzeugin vor Schulklassen und Organisationen über ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit der NS-Zeit.

Die VVN widmete ihr eine Tafel zur Ausstellung 75 Jahre VVN Hessen.


Im Auftrag der Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz erstellte die Gießener Historikerin Dr. Ulrike Krautheim zum Leben und Wirken von Ria Deeg ein Gutachten, an dem der langjährige Grünen-Stadtrat und Politik-Professor Heinrich Brinkmann, sowie die Historiker*in Christine und Hans-Walter Schmidt mitgearbeitet haben.
Fachlich begleitet wurde das Projekt von Stadtarchivar Dr. Christian Pöpken.


Ria Deeg
Ein Beitrag zum kulturellen Gedächtnis der Stadt Gießen
Biographische Erzählung

Arbeiterinnen und Arbeiter stellten lange Zeit den größten Anteil an der Bevölkerung. Viel wird über sie geredet und geschrieben. Selten kamen oder kommen sie selbst in ihren Lebenszusammenhängen zu Wort. (...)
Insofern ist Ria Baitz, verheiratete Deeg, für die Gießener Geschichtsschreibung ein Glücksfall in vielerlei Hinsicht:
• Sie war ein Arbeiterkind, mit allen Konsequenzen, die dies zu Beginn des 20. Jh. bedeutete.
• Sie repräsentiert die regionale Arbeiterbewegung, die sie trotz der auch hier herrschenden patriarchalischen Strukturen mitgeprägt hat.
• Sie war eine Frau mit aufrechtem Gang, selbstbewusst, eloquent, gebildet.
• Sie hinterließ vielfältige Zeugnisse ihres Lebens – Dokumente, Aufzeichnungen, Erzählungen, Gespräche.
• Für viele junge Menschen - Schülerinnen und Schüler, Gewerkschaftsjugend, Studierende – vermittelte sie lebendige Zeitgeschichte mit hohem ethischem Anspruch.
• Sie war neben allem schlagfertig, witzig, humorvoll, mit scharfem Blick auf sich und ihre Zeitgenossen, auch mit „Schandmaulkompetenz“, begabt mit „urwüchsiger Sprache“ und „klarer Diktion“. ...  
zum vollständigen Gutachten

Hier geht es zu den vorläufigen Notizen, die sich Professor Heinrich Brinkmann zum Vorwurf des Stalinismus im Zusammenhang mit Ria Deeg gemacht hat.


Foto Ria Deeg Befreiung vom Faschismus

Foto Ria Deeg

Foto Ria Deeg Befreiung vom Faschismus



Der Gießener Anzeiger schreibt unter dem Titel Ria Deeg: Grüne verhindern Ehrung über den Widerstand der Grünen.

Die Gießener Allgemeine befasst sich ebenfalls mit dem skandalösen Vorfall, der die Ehrung der Gießener Widerstandskämpferin Ria Deeg verunmöglichen soll: Koalition in Gießen streitet um Ehrung für Kommunistin.

Die Gießener Allgemeine berichtete erneut über das Thema im Zusammenhang mit der Demonstration vor der Stadtparlament: DEMO VOR PARLAMENT - »Ein Kopf für Ria Deeg«.

Ebenso der Gießener Anzeiger : Protest für Ria Deeg.

Unsere erste Aktion zu dazu fand am ➔ 16. Dezember 2021 statt. Es ist abzusehen, dass uns dieses Thema auch im neuen Jahr intensiv beschäftigen wird.

Der Gießener Anzeiger, 31. Januar 2022: Sie diskutieren immer noch.



  • Ria Deeg
  • Ria Deeg
  • Ria Deeg
  • Ria Deeg
  • Ria Deeg
  • Ria Deeg


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Frieden für die Ukraine


Frieden für die Ukraine


Russland hat am 24. Februar 2022 einen Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen.
Entsetzen darüber auch in Gießen. Am 1. März fand hier die zweite, emotional bewegte Friedensdemonstration mit 700 Teilnehmer*innen am Rathausplatz statt.
Tim van Slobbe, Vorsitzender des Kreisausländerbeirats, erklärte, "Jeder Krieg kennt nur Verlierer. Und wer einen Krieg anfängt, hat moralisch schon verloren." Dem ist nur zuzustimmen.

Auch die OMAS GEGEN RECHTS - Gießen treten für sofortigen Waffenstillstand ein.
In unserem Redebeitrag betonten wir die Forderung nach umgehenden Friedensverhandlungen. Nicht nur in der Ukraine, sondern in allen Regionen der Welt.



  • Friedensdemonstration Ukraine
  • Friedensdemonstration Ukraine
  • Friedensdemonstration Ukraine
  • Friedensdemonstration Ukraine
  • Friedensdemonstration Ukraine
  • Friedensdemonstration Ukraine
  • Friedensdemonstration Ukraine
  • Friedensdemonstration Ukraine
  • Friedensdemonstration Ukraine
  • Friedensdemonstration Ukraine
  • Friedensdemonstration Ukraine

Der Gießener Anzeiger stellt fest: Ohnmacht hielt nicht lange an .


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Ende der Gegenproteste


Wir, die OMAS GEGEN RECHTS, haben im Bündnis Gießen bleibt bunt seit Januar jeden Montag mit kreativen Aktionen, vielfältigen Plakaten und Musikbeiträgen gegen die sogenannten Spaziergänger*innen Stellung bezogen.
Die äußerste Rechte konnte nicht von einer ähnliche Dynamik wie im Winter 2014/2015 profitieren. Die Duldung der extremen Rechten durch zahlreiche Demonstrant*innen führte bundesweit zwar zu einer Radikalisierung der Proteste, doch die dadurch hervorgerufene allgemeine Aufmerksamkeit ließ nach. Auch das die AFD einer Pressemitteilungen zufolge 350.000 Euro in eine Kampagne gegen die Impfplicht investiert hat, konnte den Abwärtstrend nicht stoppen.

Das Bündnis Gießen bleibt bunt stellte nun aufgrund der aktuellen politischen Situation seine Gegenproteste gegen die ‚Querdenker‘, die immer mehr in die Bedeutungslosigkeit gefallen sind, ein. Viele Gießener Mitbürger*innen, die an den regelmäßigen Aktionen teilgenommen haben, wurden durch eine Pressemitteilung informiert.
Wegen einer Handvoll Mitläufern jeden Montag auf die Straße zu gehen, erschien uns nicht mehr angemessen. Sollte diese faschistoide Bewegung wider Erwarten neue Fahrt aufnehmen, ist es selbstverständlich, dass wir auch unsere Stimme erneut erheben werden und uns auf der Straße zeigen.



  • Ende Gegewnproteste
  • Ende Gegewnproteste
  • Ende Gegewnproteste
  • Ende Gegewnproteste
  • Ende Gegewnproteste
  • Ende Gegewnproteste

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Hanau - 2 Jahre danach


Hanau - 2 Jahre danach

Gemeinsam Aufstehen gegen Rassismus und Faschismus
Am Abend des 19. Februar 2020, einem Mittwoch, ereignete sich in Hanau ein rechtsextremistischer und rassistischer Anschlag, bei dem neun Menschen ermordet wurden. Ihre Namen sollen nicht vergessen werden:
Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov.
Fünf weitere Menschen wurden durch Schüsse verletzt.

In vielen Städten wurde am 19. Februar an die Opfer dieses rassistischen Verbrechens gedacht. Auch in Gießen fanden sich an die 700 Menschen ein.
Desiree Becker, Jugendbildungsreferentin des DGB Mittelhessen, sprach für das Bündnis Hanaugedenken, in dem auch die OMAS GEGEN RECHTS mitarbeiten. Sie machte deutlich, dass es nicht nur ums bloße Gedenken darf: "Erinnern heißt verändern" betonte sie.
Vor allem vom Rassismus Betroffene kamen bei den Redebeiträgen zu Wort und berichteten von ihren Erlebnissen, Befürchtungen und der Forderung, die Bedrohung auch politisch ernst zu nehmen und handeln.
Der Stadtrat Francesco Arman wies im Namen des Zentralrats der Sinti und Roma darauf hin, dass nun die Angehörigen der Opfer erleben müssten, in Deutschland nicht sicher zu sein.
Der Gießener Oberbürgermeister Frank-Tilo Becher betonte, dass die Angehörigen ein Recht darauf haben, dass die Tatumstände vollständig aufgeklärt werden, dass Versäumnisse benannt und Lehren und Konsequenzen daraus gezogen werden.

Der Gießener Anzeiger berichtet von der Mahnaktion: »Auch in Deutschland nicht sicher«.



  • Hanaugedenken 19.2.22
  • Hanaugedenken 19.2.22
  • Hanaugedenken 19.2.22
  • Hanaugedenken 19.2.22
  • Hanaugedenken 19.2.22
  • Hanaugedenken 19.2.22
  • Hanaugedenken 19.2.22
  • Hanaugedenken 19.2.22
  • Hanaugedenken 19.2.22
  • Hanaugedenken 19.2.22
  • Hanaugedenken 19.2.22
  • Hanaugedenken 19.2.22
  • Hanaugedenken 19.2.22
  • Hanaugedenken 19.2.22
  • Hanaugedenken 19.2.22
  • Hanaugedenken 19.2.22
  • Hanaugedenken 19.2.22
  • Hanaugedenken 19.2.22
  • Hanaugedenken 19.2.22
  • Hanaugedenken 19.2.22

Mehr Informationen zum Verbrechen in Hanau: ➔ Erinnerung! Gerechtigkeit! Aufklärung! Konsequenzen!



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'Kinder schützen'


Gegendemonstration 19.02.22

Unter dem Motto 'Für unsere Kinder' hatten die 'Querdenker' 2.000 Teilnehmern am 19. Februar zu einer Demonstration in Gießen aufgerufen.
An dem Tag, der nicht nur in Hessen dem Gedenken an die neun Toten des rassistischen Anschlags in Hanau gewidmet ist.

Die Gießener Allgemeine sprach von einem Ausnahmezustand in Gießen.

Zu dem sogenannten Kinderschutz hat sich der Vorsitzende des Kinderschutzbundes Gerhard Merz in einer Presseerklärung klar positioniert. Impfgegner-Demo unter falscher Kinderfreunde-Flagge. Er spricht darin von „drittklassige Rosstäuscherei“.

Im Bündnis Gießen bleibt bunt haben wir die demokratische Öffentichkeit zu einer Gegendemonstration aufgerufen, ca. 160 Menschen sind dem gefolgt, obwohl eine Stunde später schon die Gedenkveranstaltung für die Opfer aus Hanau begann. Aus den angemeldeten 2.000 'Querdenkern' zum Schweigemarsch sind erfreulicherweise nur etwa 600 - 700 geworden.

Der Gießener Anzeiger sprach von Friedlicher Maskengegner-Demo, die Gießener Allgemeine titelte Querdenker-Demo in Gießen: Übliche Corona-Parolen und Gegenprotest.



  • Corona-Demonstration 19.2.22
  • Corona-Demonstration 19.2.22
  • Corona-Demonstration 19.2.22
  • Corona-Demonstration 19.2.22
  • Corona-Demonstration 19.2.22
  • Corona-Demonstration 19.2.22
  • Corona-Demonstration 19.2.22
  • Corona-Demonstration 19.2.22
  • Corona-Demonstration 19.2.22
  • Corona-Demonstration 19.2.22
  • Corona-Demonstration 19.2.22
  • Corona-Demonstration 19.2.22


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Wir sind da!


Aufruf 07.02.22

Laut, faktenfrei und egoistisch? Eine Minderheit macht in der Pandemie immer weiter Stimmung gegen jede Vorsicht. Lassen wir es nicht zum Erfolg werden. Die meisten Menschen zeigen sich solidarisch, nur sieht man das im Alltag nicht.

Und wieder am Montag, zusammen in dem Bündnis Gießen bleibt bunt, eine Gegendemonstration auf dem Seltersweg.
Dieses Mal haben es die 'Spaziergänger*innen' vorgezogen, nicht an uns vorbeizuziehen. In erheblich verminderter Anzahl sind sie durch eine weniger prominenten Stelle maschiert.
Unsere Stimmung war gut, eine kleine Abschlusskundgebung rundete die Aktion ab.


  • Spaziergänger 07.2.22
  • Spaziergänger 07.2.22
  • Spaziergänger 07.2.22
  • Spaziergänger 07.2.22
  • Spaziergänger 07.2.22
  • Spaziergänger 07.2.22
  • Spaziergänger 07.2.22
  • Spaziergänger 07.2.22
  • Spaziergänger 07.2.22
  • Spaziergänger 07.2.22
  • Spaziergänger 07.2.22
  • Spaziergänger 07.2.22
  • Spaziergänger 07.2.22


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Plakat Gießen bleibt bunt

Am Montag, dem 31. Januar haben wir zusammen in dem Bündnis Gießen bleibt bunt an verschiedene Stellen trotz ungünstigem Wetter wieder den Seltersweg belebt.
Wir lassen die "Corona-Schwurbler" nicht alleine!


  • Spaziergänger 31.1.22
  • Spaziergänger 31.1.22
  • Spaziergänger 31.1.22
  • Spaziergänger 31.1.22
  • Spaziergänger 31.1.22
  • Spaziergänger 31.1.22
  • Spaziergänger 31.1.22
  • Spaziergänger 31.1.22
  • Spaziergänger 31.1.22
  • Spaziergänger 31.1.22
  • Spaziergänger 31.1.22
  • Spaziergänger 31.1.22

Wie die Gießener Allgemeine berichtet, haben zum 19. Februar die 'Querdenker' einen Demonstrationszug für 2.000 Personen angemeldet.
Ausgerechnet an dem Tag, an dem der Opfer von Hanau gedacht wird. Wie in vielen anderen Städten auch, wird in Gießen wieder der Toten des rassistischen Anschlags gedacht. Eindrücke zur Gedenkveranstaltung 2021.

Zwei Beiträge beschäftigen sich am 1. Februar in der GAZ mit dem Thema 'Querdenkern'.
Einmal zu deren geplanten Aktivitäten in Gießen Ausnahmezustand in Gießen: „Querdenker“-Großdemo mit Kinderthemen angemeldet und dann zu einem Vorfall in Grünberg/Laubach. Die Leute hatten richtig Angst.


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Plakat Imfen ist Solidarität

Wieder am Montag haben wir als Teil des Bündnises Gießen bleibt bunt eine Gegenöffentlichkeit zu den sogenannten 'Spaziergängern' gebildet.
Unsere Meinung: Nein, nicht alle die da mitlaufen, sind Nazis, Verschwörungserzähler*innen oder Reichsbürger*innen.
Diese sollten inzwischen aber verstanden haben, dass wer mitläuft, diese Gruppen weiter bestärkt und stärkt. Natürlich kann es sich lohnen, so viele wie möglich aufzuklären, wer da neben ihnen steht. Wenn sie uns dazu eine Gelegenheit lassen.

Nach einer beeindruckenden Menge, die sich im Seltersweg eingefunden hat und an denen die 'Montagsspaziergänger*innen' vorbeilaufen mussten, ging es anschließend auf den Vorplatz des Rathauses.
Die Redebeiträge von Mitgliedern des Bündnisses, OB Frank-Tilo Becher und Nina Heidt-Sommer (MdL) sowie Regina Dickey (Betriebsrat UKGM) wurden durch Musikeinlagen von der Musikerin KIM künstlerisch abgerundet.


  • Spaziergänger 24.1.22
  • Spaziergänger 24.1.22
  • Spaziergänger 24.1.22
  • Spaziergänger 24.1.22
  • Spaziergänger 24.1.22
  • Spaziergänger 24.1.22
  • Spaziergänger 24.1.22
  • Spaziergänger 24.1.22
  • Spaziergänger 24.1.22
  • Renate OGR
  • OB Becher 24.1.22
  • Spaziergänger 24.1.22
  • Sängerin Kim
  • Pflegerin
  • Klaus Zecher, DGB
  • Nina Heide-Sommer MdL
  • Marco Reusch, die Partei
  • Lea, die Linke

Der Gießener Anzeiger berichtet unter dem Titel Eine Lektion in Demut von 350 Gegendemonstranten, die klar Stellung gegen Demokratiefeindlichkeit bezogen.

Die Gießener Allgemeine widmet sich sowohl den Aktionen hier Corona-Demo in Gießen erstmals angemeldet – OB findet bei Gegenprotest klare Worte, als auch den Gegenprotesten im Kreis. Starkes Signal für Grünberg: 250 Menschen stellen sich „Corona-Schwurblern“ entgegen

Zum Thema 'Impfpflicht' findet sich ein Kommentar auf der Seite des Volksverpetzers Wer hat Schuld an der Impfpflicht - Impfgegener.


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Wir sind mehr!


Widerstand gegen Spaziergänger

Nicht nur die OMAS GEGEN RECHTS - Gießen, auch andere Gruppierungen standen in großer Anzahl am Montag wieder für eine Gegenöffentlichkeit zu den Montagsspaziergängern und haben Position bezogen.
Wir sehen uns verpflichtet, gegen alle antidemokratischen Kräfte eine klare Haltung zu zeigen, die die Pandemie ausschließlich für ihre populistischen, destabilisierenden Ziele missbrauchen, indem sie skrupellos Fehlinformationen und Lügen bis hin zu kruden Verschwörungstheorien gegenüber Andersdenkenden verbreiten.

Auch wenn sich die 'Spaziergänger' in Gießen noch relativ ruhig verhalten - NPDler wie Thomas Hantuch (Kreisvorsitzenden der NPD Lahn-Dill) und Kameradschaft in Wetzlar mittendrin, überlassen wir nicht einer kleinen Minderheit die Straßen!


  • Montagsspaziergänger
  • Montagsspaziergänger
  • Montagsspaziergänger
  • Montagsspaziergänger
  • Montagsspaziergänger
  • Montagsspaziergänger
  • Montagsspaziergänger
  • Montagsspaziergänger
  • Montagsspaziergänger
  • Montagsspaziergänger
  • Montagsspaziergänger
  • Montagsspaziergänger

Wie die Gießener Allgemeine berichtet, wird die öffentliche Bewegung gegen die Impfgegner größer. SPD: »Spaziergänge« sind »undemokratisch«. In ihrer Ausgabe vom 19. Januar stellt sie fest, dass immer weniger Impfgegener den Weg zu den nicht angemeldeten Demonstrationen finden. "Gegendemonstranten machen Corona-Demo in Gießen zum Spießrutenlauf".

Auch der Gießener Anzeiger berichtet über steigende Personenzahlen bei den angemeldeten Gegendemonstrationen.»Spaziergang« in Gießen »Ja, wo laufen sie denn?«.

In einem Kommentar der TAZ vom 15. Januar heißt es: "Immer noch werden die 'Spaziergänge' verharmlost, dabei ist das Bündnis mit den Rechten brandgefährlich. Es braucht Gegenwehr." Corona-Proteste: Eine rechte Massenbewegung.



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Gemeinsam gegen Corona


Widerstand gegen Spaziergänger


Die OMAS GEGEN RECHTS - Gießen beobachten besorgt, dass sich auch in kleineren Städten wie Gießen die sogenannten Spaziergänger etablieren. Neben verunsicherten Mitbürger*innen, die sich im Gespräch gegen ‚die Eliten da oben‘ aussprechen finden sich unter anderem auch AfD- und Basis-Mitglieder darunter.
In vielen Städten haben sich Bündnisse zusammengeschlossen, als Zeichen des Widerstands gegen die „Spaziergänge“ von Impfskeptikern. Die OMAS GEGEN RECHTS haben deshalb am Montag eine Mahnwache unter dem Titel Impfen ist Solidarität vor dem Rathaus abgehalten. Angeschlossen haben sich dem auch Vertreter*innen anderer Gruppierungen.
Da die Ordnungskräfte die Versammlung der Personen, die am 'Spaziergang' teilnahmen, umgehend auflöste, gingen diese zeitnah in die Innenstadt, wo sie schon von Mitgliedern der Partei erwartet wurden.
Gießen: Corona-Protestler bekommen Gegenwind – So lief das Aufeinandertreffen.

Prof. Benno Hafeneger, Extremismusforscher an der Uni Marburg erläuterte in einem Interview mit der Hessenschau vom 8. Januar 2022 zu diesem Thema, dass die demokratische Gesellschaft bisher nicht auf der Straße war und man den Coronaleugner die Straße überlassen hat.
Diese konnten dadurch die Öffentlichkeit dominieren und es konnte der Eindruck entstehen, sie seinen die Mehrheit in diesem Land. Er bezeichnet sie als rabiate, lautstarke und sehr differenzierte Minderheit der Gesellschaft.
„Das hier Gegenöffentlichkeit entsteht und Position bezogen wird ist ein ganz wichtiges Signal für die politische Kultur in der Bundesrepublik“, so Prof. Hafeneger.

Die Gießener Allgemeine schreibt über die 'Montagsspaziergänge" am Anfang des Jahres unter dem Titel Corona-Demos in Mittelhessen: 3000 Protestierende – Ärger in zwei Städten.


  • Widerstand gegen Spaziergänger
  • Widerstand gegen Spaziergänger
  • Widerstand gegen Spaziergänger
  • Widerstand gegen Spaziergänger
  • Widerstand gegen Spaziergänger
  • Widerstand gegen Spaziergänger

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Ein Licht für jede getötete Frau
8. Januar 2022, 16.00 Uhr, Kugelbrunnen


Gewalt gegen Frauen - 08000 116 016



Die von den OMAS GEGEN RECHTS geplante Aktion für den 25. November 2021, eine Kerze für jede in diesem Jahr getötete Frau zu entzünden und auf das Hilfetelefon – Beratung und Hilfe für Frauen - hinzuweisen, fand aufgrund des vorgezogenen Weihnachtsmarktes erst am 8. Januar 2022 statt.

Um die dreißig OMAS entzündeten die Kerzen und gedachten der ermordeten Frauen.
An die Passantinnen wurden Informationen zum Hilfetelefon (siehe unten) verteilt, mit der Bitte diese an betroffene Frauen weiterzugeben.

  • Licht für getötete Frauen
  • Licht für getötete Frauen
  • Licht für getötete Frauen
  • Licht für getötete Frauen
  • Licht für getötete Frauen
  • Licht für getötete Frauen
  • Licht für getötete Frauen
  • Licht für getötete Frauen
  • Licht für getötete Frauen
  • Licht für getötete Frauen
  • Licht für getötete Frauen

Der Gießener Anzeiger und die Gießener Allgemeine berichteten über die Aktion.



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Plakat Internationaler Tag gegen Gewalt

Der Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen ist ein am 25. November abgehaltener Gedenk- und Aktionstag. Der Tag wird jährlich zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen begangen.
Seit 1981 organisieren Menschenrechtsorganisationen jedes Jahr zum 25. November Veranstaltungen. Ziel ist die Einhaltung der Menschenrechte gegenüber Frauen und Mädchen und die allgemeine Stärkung von Frauenrechten. Schwerpunktthemen sind dabei: Zwangsprostitution, Sexueller Missbrauch, Sextourismus, Vergewaltigung, Beschneidung von Frauen, Häusliche Gewalt, Zwangsheirat, die Abtreibung weiblicher Föten, weibliche Armut und Femizid.

Hintergrund für die offizielle Initiierung des Aktionstages 1999 durch die Vereinten Nationen (Resolution 54/134) war die Entführung, Vergewaltigung und Folterung drei Schwestern und ihre Ermordung im Jahr 1960. Die Schwestern Mirabal waren in der Dominikanischen Republik durch Militärangehörige des damaligen Diktators Rafael Trujillo verschleppt worden.


Terre des femmes - Menschenrechte für die Frau e.V. zu ihrem diesjährigen Schwerpunktthema: Jedes Jahr Flagge zeigen.



Hilfetelefon

Das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" ist ein bundesweites Beratungsangebot für Frauen, die Gewalt erlebt haben oder noch erleben.
Unter der Telefon-Nummer und via Online-Beratung unterstützen sie Betroffene aller Nationalitäten, mit und ohne Behinderung – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Auch Angehörige, Freundinnen und Freunde sowie Fachkräfte beraten wir anonym und kostenfrei.

Beratung kostenfrei und anonym
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Neujahrsgruss


Neujahrgruss der OMAS GEGEN RECHTS - Gießen



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