Auf dieser Seite stellen wir einige unserer Aktionen aus dem Jahr 2021 vor.
Es finden sich sowohl Bilder, als auch ausgewählte Pressebeiträge dazu.




Ostermarsch der Friedensbewegung 2021


Ostermarsch 2021

Der Ostermarsch findet seit 1960 in der Bundesrepublik statt. Er ist von pazifistischen oder antimilitaristischen Motiven getragen und wird in Form von Demonstrationen und Kundgebungen jährlich von der Friedensbewegung durchgeführte.

Ihren Höhepunkt erreichte die Aktion von 1979 bis 1990. Die Bewegung wendete sich schwerpunktmäßig gegen die Neutronenbombe und den NATO-Doppelbeschluss zur Stationierung von Kurz- und Mittelstrecken-Atomwaffen in der Bundesrepublik. 1983 nahmen etwa 700.000 Menschen an verschiedenen Aktionen zum Frieden teil.

Das Institut für Internationale Konfliktforschung zählt für das Jahr 2020 220 gewaltsam ausgetragene Konflikte. Die Zahl der Kriege ist im vergangenen Jahr von 15 auf 21 gestiegen.

Im Jahr 2020 hat die Bundesregierung Rüstungsexporte im Wert von fast fünf Milliarden Euro genehmigt. Deutschland ist damit viertgrößter Waffenexporteur der Welt.

Neben dem Klimawandel zählen Kriege zu den Hauptursachen für Flucht, Vertreiben, Hungersnöten und zur Verelendung der zivilen Bevölkerung.


Aus diesem Grunde haben viele Frauen der OMAS GEGEN RECHTS - Gießen diese Aktion unterstützt. Wir haben Präsenz gezeigt und zudem weitere Unterschriften für die Petition gegen die Zustände in den Lagern in Griechenland und Bosnien gesammelt.

  • Ostermarsch 2021
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Mehr Informationen zur Geschichte der Ostermarschbewegung ist z.B. hier nachzulesen.

Das Netzwerk Friedenskooperative zieht trotz der schwierigen Umstände der diesjährigen Ostermärsche in über hundert Städten eine positive Bilanz.

Der Gießener Anzeiger berichtet in dem Artikel  Protest in Gießen gegen steigende Rüstungsausgaben von der Aktion.


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Petition „OMAS GEGEN RECHTS" Deutschland


Unterschriftensammlung für unsere Petition


Die Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln und in Bosnien-Herzegowina müssen evakuiert werden – JETZT!

Zwischen dem 27. März und dem 3. April haben die Gießener OMAS auf drei Stände im Rahmen einer bundesweiten Aktion Unterschriften für eine verantwortungsvolle Flüchtlingspolitik gesammelt.
Die OMAS GEGEN RECHTS wenden sich gegen die Zustände in den Lagern in Griechenland und Bosnien. Wir kritisieren die teilweise illegale Zusammenarbeit der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache Frontex mit griechischen Behörden.

Nähere Informationen unter unten stehenden Links:

Flugblatt   Petitionstext   Unterschriftenliste


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Internationaler Frauentag


Frauentag 2021

Am 8. März fand auch in Gießen - wie in unzählig vielen Städten weltweit - wieder eine Demonstration zum Internationalen Frauentag statt.
Rund tausend Menschen forderten gleiche Rechte für Mädchen und Frauen unter dem Motto: »Basta! Befreiung erkämpfen!«.

Einen sehr informativen Artikel zu dieser Veranstaltung findet sich im Gießener Anzeiger unter dem Titel Drei Femizide pro Woche.


Wie lang der Kampf um Frauenrechte schon währt, zeigt folgender Überblick:

1904 - der Weltbund für das Frauenstimmrecht wird gegründet.

1907 - Clara Zetkin fordert das allgemeine Frauenwahlrecht auf der ersten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz.

1908 – am 8. März demonstrierten Textilarbeiterinnen in New York für das Frauenwahlrecht, kürzere Arbeitszeiten, höhere Löhne und mehr Arbeitsschutz.

1909 – Der von den Sozialistinnen in den USA ausgerufene nationalen Aktionstag für das Frauenwahlrecht wird zum ersten Mal begangen.

1910Clara Zetkin und Käte Duncker, Sozialdemokratinnen aus Deutschland, initiierten die Einführung eines internationalen Frauentages auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen. 100 Delegierte aus 17 Ländern riefen damit diesen Tag offiziell ins Leben.

Von den Nationalsozialisten wurde dieser Gedenk- und Kampftag verboten - dafür wurde 1933 der Muttertag zum offiziellen Feiertag erklärt.

Seit 1949 steht die Gleichberechtigung von Männern und Frauen im Grundgesetz (Artikel 3, Abs. 2).

1994 wurde er um einen Zusatz ergänzt: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“

Eine aktive Gleichstellungspolitik ist seitdem Verfassungsauftrag!


Heute organisieren Frauengruppen, Gewerkschaften, Gleichstellungsbeauftragte und Frauen aus Parteien und Verbänden am 8. März Veranstaltungen im ganzen Land.

Und es gibt noch viel zu tun!

- Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
- Sorgearbeit umverteilen
- Gewalt gegen Frauen und Mädchen bekämpfen und verhindern
- Sexuelle und reproduktive Rechte sind Menschenrechte
- gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution
- legaler und sicheren Zugang zum Schwangerschaftsabbruch
- Politische Gremien geschlechterparitätisch besetzen


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Hanau - ein Jahr danach


ein Jahr nach Hanau

Über 800 Menschen haben sich in Gießen versammelt um der Ermordung von neun Mitmenschen in Hanau zu gedenken.

In fast 150 Städten fanden zu diesem Anlassen Demonstrationen und Kundgebungen statt.

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  • ein Jahr nach Hanau
  • ein Jahr nach Hanau
  • ein Jahr nach Hanau
  • ein Jahr nach Hanau
  • ein Jahr nach Hanau

"Wo wart ihr?" damit sind laut dem Hanauer Nachwuchsrapper Abdulkerim Sağlam, aka "Aksu", die Einsatzkräfte gemeint, die am Abend des 19. Februar 2020 in Hanau versagt haben. Im folgenden Video erzählt er von seiner Trauer und Wut.



Hier ist der sehr berührende Song zu hören: 
Aksu - Wo wart ihr? (3:08 Minuten)


Rassisten entwaffnen

Die Initiative 19. Februar Hanau, hat sich nach den rassistischen Morden mit dem Versprechen gegründet, dass die Namen der Opfer nicht vergessen werden.

Ferhat Unvar
Hamza Kurtović
Said Nesar Hashemi
Vili-Viorel Păun
Mercedes Kierpacz
Kaloyan Velkov
Fatih Saraçoğlu
Sedat Gürbüz
Gökhan Gültekin

Auf ihrer Internetseite bieten sie viele Informationen zum Tathergang, zu den Folgen und zu Ihren Forderungen: Erinnerung! Gerechtigkeit! Aufklärung! Konsequenzen!

Die Initiative 19. Februar Hanau, Bildungsstätte Anne Frank und VBRG haben eine Petition gestartet. Hessen braucht JETZT einen Rechtsterrorismus-Opferfonds! – Ein Jahr nach dem Anschlag in Hanau. Die Bundesländer Bayern, Thüringen und Berlin haben vorgemacht, wie es geht.



Özlem Gezer, selbst Kind einer Einwandererfamilie hat einen Kommentar im Spiegel geschrieben: Es waren meine Leute. Sie fragt sich darin, warum es hier nicht, wie nach dem Tod von George Floyd in Amerika, zu Massenprotesten gekommen ist. Gute Frage.


Rechter Terror: Wie Taten jahrelang verharmlost wurden
Monitor zeigt auf, wie rechtsterroristische Anschläg immer wieder als Taten von verwirrten Einzeltätern dargestellt werden.



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Siamo tuti antifascisti  *



 *  aus dem italienischen: wir sind alle Antifaschist*innen


Antifaschismus bezeichnet alle sozialen Bewegungen und Ideologien, die sich in Theorie und Praxis gegen jede Erscheinungsform von Faschismus wenden. Der politische Kampfbegriff entstand 1921 als Selbstbezeichnung von Gegnern des Faschismus in Italien und wurde dann auf den aktiven Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Deutschen Reich, gegen den Franquismus in Spanien und ähnliche politische Kräfte in Europa und Lateinamerika übertragen. Aus dieser Widerstandspraxis heraus entwickelten sich seit ...  mehr lesen


Das neue Jahr fängt erst an und das Coronavirus macht viele unserer Aktivitäten zur Zeit nicht möglich.

Aber wir werden wachsam und wehrhaft bleiben.


Filmtipp:
Die ARD stellt sich in einer Dokumentationen die Frage nach der Entwicklungen rechtsradikaler Gruppen nach der Wiedervereinigung.
Rechts und Radikal - Warum gerade im Osten?



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