Tag der Befreiung vom Faschismus




Gleich zwei Gießener Veranstaltungen erinnerten in diesem Jahr an die Befreiung vom Faschismus vor 76 Jahren.

Zunächst zog es viele Menschen zum 'Stadtspaziergang' durch Gießen. An markanten Punkten, die an die NS-Zeit erinnern, gingen die Redner*innen auf die Geschichte der Orte ein. So vor dem heutigen Restaurant 'Basilico', dort wütete früher die Gestapo in ihrer Zentrale, in der Walltorstraße, einem damaligen Judenghetto und am Marktplatz, dem früheren KPD Sitz.


Anschließend fand eine vom DGB initierte Kundgebung vor dem Rathaus statt. Hier sprachen neben Vertreter*innen des DGB, der Jüdische Gemeinde, des Verbands der Sinti und Roma, ASTA, des Ausländerbeirats der Stadt Gießen, ein Vertreter der evangelischen Gemeinde und von den Jusos.
Lea Bruns vom ASTA ging speziell auf die Verstrickung der Universität in die Machenschaften der NSDAP ein. Zweifelsohne kann und muss Bildung ein zentrales Werkzeug im Kampf gegen den Faschismus sein

Allen Redner*innen gemeinsam war die Kernaussage: "Der Tag der Befreiung ist ein Tag der Mahnung und Erinnerung, aber vor allem auch ein Tag, der uns einen Auftrag für die Gegenwart und Zukunft erteilt."


Befreiung vom FaschismusBefreiung vom Faschismus


Der Gießener Anzeiger schreibt dazu  Gedenkfeier: "Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!" Die Gießener Allgemeine titelt  »Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!«


  • Tag der Befreiung
  • Tag der Befreiung
  • Tag der Befreiung
  • Tag der Befreiung
  • Tag der Befreiung
  • Tag der Befreiung
  • Tag der Befreiung
  • Tag der Befreiung
  • Tag der Befreiung
  • Tag der Befreiung
  • Tag der Befreiung

Erinnerung an die Bücherverbrennungen in Gießen am 8. Mai 1933

Gießen war die erste Stadt, in der es 1933 zu Bücherverbrennungen kam:
Im Becken der Fontäne vor der Volkshalle, Grünberger Str. 126.
Die Verbrennung „zersetzenden Schrifttums“ war Höhepunkt eines Aufmarschs der Gießener Korporationen und NS-Studenten. Am 8. Mai 1933, zwei Tage früher als in anderen Städten, verbrannten Studenten vor der Volkshalle Schriften, weil diese angeblich einem »undeutschen Geist« entsprungen waren.
Es versammelten sich knapp 4500 Menschen, um mit einer »nationalen Kundgebung« den Schulterschluss der Universität mit dem Nationalsozialismus zu vollziehen. Die mehrheitlich politisch weit rechts gesinnte Studentenschaft und der Rektor der »Ludoviciana« hatten dazu aufgerufen.

Es versammelten sich knapp 4500 Menschen, um mit einer »nationalen Kundgebung« den Schulterschluss der Universität mit dem Nationalsozialismus zu vollziehen. Die mehrheitlich politisch weit rechts gesinnte Studentenschaft und der Rektor der »Ludoviciana« hatten dazu aufgerufen. Im Becken der Fontäne vor der Volkshalle ging am 8. Mai 1933 »zersetzendes Schrifttum« in Flammen auf, SA-Mannschaften formierten sich zur Mahnwache, eine SA-Kapelle gab ein Platzkonzert und am Ende zog ein Fackelzug vom Trieb bis zum Uni-Hauptgebäude. Es war die erste offizielle Bücherverbrennung der NS-Diktatur.

Rektor Adolf Jeß gelobte den Führern und der hessischen Heimat »treue Gefolgschaft«, Rassenhygieniker Prof. Philaletes Kuhn hielt eine fanatische Rede und der hessische Staatspräsident Dr. Ferdinand Werner, der selbst in Gießen promoviert hatte, forderte die Wissenschaftler auf, sich zu den »im deutschen Blut wirkenden Gesetzen zu bekennen«.

Studierende und andere Hochschulangehörige hatten als „verbrennungswürdig“ erachtete Literatur in Bibliotheken und Buchhandlungen gesammelt, die auf eigens für diesen Zweck angefertigte „Schwarze Listen“ kamen. Grundlage für die „Schwarzen Listen“ war ein Verzeichnis des Berliner Bibliothekars Wolfgang Herrmann. Es enthielt Werke, die von völkisch und reaktionär-nationalistisch orientierten Kreisen als „Schrifttum des Marxismus und Kommunismus“ und „volksentfremdetes Großstadtliteratentum“ diskreditiert wurden, die die „sittlichen und religiösen Grundlagen“ des „deutschen Volksempfindens“ untergraben, die parlamentarische Republik von Weimar „verherrlichen“, die an den Kampfhandlungen des Ersten Weltkriegs beteiligten deutschen Frontsoldaten „in den Schmutz“ ziehen oder „das berechtigte Empfinden nationaler Kreise“ verletzen.

Als Höhepunkt wurden für den 10. Mai spektakulär inszenierte öffentliche Bücherverbrennungen geplant, die in Gießen bereits zwei Tage vor dem allgemein angesetzten Planungsdatum stattfanden. Es ist die erste in einer Reihe von Bücherverbrennungen, die am 10. Mai auf dem Opernplatz in Berlin und im Mai und Juni außerdem in 20 anderen deutschen Universitätsstädten stattfanden.

Lesung

10. Mai – Tag des Buches – im Zusammenhang mit der Bücherverbrennung haben die OMAS GEGEN RECHTS DEUTSCHLAND-BÜNDNIS eine Audiodatei erstellt.




FC.St.Pauli Logo

Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus haben Gruppen aus der Fanszene eine Videobotschaft produziert, in der Fans, Sporttreibende und Vereinsmitarbeiter*innen deutlich machen: Kein Fußbreit den Faschisten!


Die Gruppe BOYKOTTone hat zum Tag der Befreiung einen RAP veröffentlicht. Sie fordert auf:
Checkt die Petition von Esther Bejarano & VVN-BdA e.V.
8. Mai zum Feiertag machen!




nach oben

1. Mai 2021


1. Mai

"Gute Arbeit" sowie eine soziale, gerechte und ökologische Zukunft
Dafür fanden am 1. Mai in vielen Städten Demonstration statt. Auch in Gießen sind dem Aufruf des DGB und weiterer Bündnispartner um die 1.000 Menschen gefolgt. Für soziale Gerechtigkeit und gegen die Bevorzugung von großen Wirtschaftsunternehmen.

„Solidarität ist Zukunft“
Dieses Motto drückt die Überzeugung aus, dass der Ausweg aus der aktuellen Krise sowie die Antwort auf die vielfältigen Herausforderungen in der Arbeitswelt und der Gesellschaft in dem zentralen Wert "Solidarität" liegt.
Wenn wir in den langen Monaten der Pandemie eines gelernt haben, dann:
Niemand bewältigt diese Krise allein. Nur als WIR, nur wenn wir gemeinsam handeln, finden wir den Weg in eine gute Zukunft. Mit guten Arbeitsbedingungen für alle in einer gesunden Umwelt.

  • 1.Mai 2021
  • 1.Mai 2021
  • 1.Mai 2021
  • 1.Mai 2021
  • 1.Mai 2021
  • 1.Mai 2021
  • 1.Mai 2021
  • 1.Mai 2021
  • 1.Mai 2021
  • 1.Mai 2021
  • 1.Mai 2021
  • 1.Mai 2021

Der Gießener Anzeiger schreibt  "Kohle statt Klatschen": Mai-Kundgebung in Gießen

Unter ähnlichem Titel berichtet auch die Gießener Allgemeine Zeitung  „Kohle statt Klatschen!“: 800 Demonstranten ziehen durch Gießener Innenstadt


Nicht überall liefen die Veranstaltungen so friedlich wie in Gießen ab. Zu den gewalttätigen Ausschreitungen in Berlin am 1. Mai bemerkt die TAZ: "Die Proteste zum 1. Mai waren groß, die Umverteilung des Reichtums der rote Faden. Erst das Einschreiten der Polizei sorgt für die Eskalation."
Umverteilung bewegt die Massen

Zur Geschichte des 1. Mais.

Beim Kampf um den Acht-Stunden-Tag traten am 1. Mai 1886 rund 400.000 Beschäftigte aus 11.000 Betrieben der USA in den Streik. In Chicago endete eine Kundgebung am dortigen Haymarket in einem Desaster. Nach Darstellung der Polizei warfen Anarchisten eine Bombe auf die anwesenden Beamten, der sieben Polizisten zum Opfer fielen. In der anschließenden Schießerei kamen geschätzt dreimal so viele Arbeiter*innen ums Leben, ca. 200 wurden verletzt. Vier anarchistische Arbeiterführer wurden, obwohl keine Beteiligung am Anschlag nachgewiesen werden konnte, zum Tode verurteilt und gehenkt.
Mehr zur Geschichte des Tages der Arbeit ist auf der Seite des Deutschen Gewerkschaftsbund zu lesen.



nach oben

Ostermarsch der Friedensbewegung 2021


Ostermarsch 2021

Der Ostermarsch findet seit 1960 in der Bundesrepublik statt. Er ist von pazifistischen oder antimilitaristischen Motiven getragen und wird in Form von Demonstrationen und Kundgebungen jährlich von der Friedensbewegung durchgeführte.

Ihren Höhepunkt erreichte die Aktion von 1979 bis 1990. Die Bewegung wendete sich schwerpunktmäßig gegen die Neutronenbombe und den NATO-Doppelbeschluss zur Stationierung von Kurz- und Mittelstrecken-Atomwaffen in der Bundesrepublik. 1983 nahmen etwa 700.000 Menschen an verschiedenen Aktionen zum Frieden teil.

Das Institut für Internationale Konfliktforschung zählt für das Jahr 2020 220 gewaltsam ausgetragene Konflikte. Die Zahl der Kriege ist im vergangenen Jahr von 15 auf 21 gestiegen.

Im Jahr 2020 hat die Bundesregierung Rüstungsexporte im Wert von fast fünf Milliarden Euro genehmigt. Deutschland ist damit viertgrößter Waffenexporteur der Welt.

Neben dem Klimawandel zählen Kriege zu den Hauptursachen für Flucht, Vertreiben, Hungersnöten und zur Verelendung der zivilen Bevölkerung.


Aus diesem Grunde haben viele Frauen der OMAS GEGEN RECHTS - Gießen diese Aktion unterstützt. Wir haben Präsenz gezeigt und zudem weitere Unterschriften für die Petition gegen die Zustände in den Lagern in Griechenland und Bosnien gesammelt.

  • Ostermarsch 2021
  • Ostermarsch 2021
  • Ostermarsch 2021
  • Ostermarsch 2021
  • Ostermarsch 2021
  • Ostermarsch 2021
  • Ostermarsch 2021
  • Ostermarsch 2021
  • Ostermarsch 2021
  • Ostermarsch 2021

Mehr Informationen zur Geschichte der Ostermarschbewegung ist z.B. hier nachzulesen.

Das Netzwerk Friedenskooperative zieht trotz der schwierigen Umstände der diesjährigen Ostermärsche in über hundert Städten eine positive Bilanz.

Der Gießener Anzeiger berichtet in dem Artikel  Protest in Gießen gegen steigende Rüstungsausgaben von der Aktion.


nach oben

Petition „OMAS GEGEN RECHTS" Deutschland


Unterschriftensammlung für unsere Petition


Die Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln und in Bosnien-Herzegowina müssen evakuiert werden – JETZT!

Zwischen dem 27. März und dem 3. April haben die Gießener OMAS auf drei Stände im Rahmen einer bundesweiten Aktion Unterschriften für eine verantwortungsvolle Flüchtlingspolitik gesammelt.
Die OMAS GEGEN RECHTS wenden sich gegen die Zustände in den Lagern in Griechenland und Bosnien. Wir kritisieren die teilweise illegale Zusammenarbeit der Europäischen Agentur für die Grenz- und Küstenwache Frontex mit griechischen Behörden.

Nähere Informationen unter unten stehenden Links:

Flugblatt   Petitionstext   Unterschriftenliste


nach oben

Internationaler Frauentag


Frauentag 2021

Am 8. März fand auch in Gießen - wie in unzählig vielen Städten weltweit - wieder eine Demonstration zum Internationalen Frauentag statt.
Rund tausend Menschen forderten gleiche Rechte für Mädchen und Frauen unter dem Motto: »Basta! Befreiung erkämpfen!«.

Einen sehr informativen Artikel zu dieser Veranstaltung findet sich im Gießener Anzeiger unter dem Titel Drei Femizide pro Woche.


Wie lang der Kampf um Frauenrechte schon währt, zeigt folgender Überblick:

1904 - der Weltbund für das Frauenstimmrecht wird gegründet.

1907 - Clara Zetkin fordert das allgemeine Frauenwahlrecht auf der ersten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz.

1908 – am 8. März demonstrierten Textilarbeiterinnen in New York für das Frauenwahlrecht, kürzere Arbeitszeiten, höhere Löhne und mehr Arbeitsschutz.

1909 – Der von den Sozialistinnen in den USA ausgerufene nationalen Aktionstag für das Frauenwahlrecht wird zum ersten Mal begangen.

1910Clara Zetkin und Käte Duncker, Sozialdemokratinnen aus Deutschland, initiierten die Einführung eines internationalen Frauentages auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen. 100 Delegierte aus 17 Ländern riefen damit diesen Tag offiziell ins Leben.

Von den Nationalsozialisten wurde dieser Gedenk- und Kampftag verboten - dafür wurde 1933 der Muttertag zum offiziellen Feiertag erklärt.

Seit 1949 steht die Gleichberechtigung von Männern und Frauen im Grundgesetz (Artikel 3, Abs. 2).

1994 wurde er um einen Zusatz ergänzt: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“

Eine aktive Gleichstellungspolitik ist seitdem Verfassungsauftrag!


Heute organisieren Frauengruppen, Gewerkschaften, Gleichstellungsbeauftragte und Frauen aus Parteien und Verbänden am 8. März Veranstaltungen im ganzen Land.

Und es gibt noch viel zu tun!

- Gleicher Lohn für gleiche Arbeit
- Sorgearbeit umverteilen
- Gewalt gegen Frauen und Mädchen bekämpfen und verhindern
- Sexuelle und reproduktive Rechte sind Menschenrechte
- gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution
- legaler und sicheren Zugang zum Schwangerschaftsabbruch
- Politische Gremien geschlechterparitätisch besetzen


nach oben

Hanau - ein Jahr danach


ein Jahr nach Hanau

Über 800 Menschen haben sich in Gießen versammelt um der Ermordung von neun Mitmenschen in Hanau zu gedenken.

In fast 150 Städten fanden zu diesem Anlassen Demonstrationen und Kundgebungen statt.

.


  • ein Jahr nach Hanau
  • ein Jahr nach Hanau
  • ein Jahr nach Hanau
  • ein Jahr nach Hanau
  • ein Jahr nach Hanau

"Wo wart ihr?" damit sind laut dem Hanauer Nachwuchsrapper Abdulkerim Sağlam, aka "Aksu", die Einsatzkräfte gemeint, die am Abend des 19. Februar 2020 in Hanau versagt haben. Im folgenden Video erzählt er von seiner Trauer und Wut.



Hier ist der sehr berührende Song zu hören: 
Aksu - Wo wart ihr? (3:08 Minuten)


Rassisten entwaffnen

Die Initiative 19. Februar Hanau, hat sich nach den rassistischen Morden mit dem Versprechen gegründet, dass die Namen der Opfer nicht vergessen werden.

Ferhat Unvar
Hamza Kurtović
Said Nesar Hashemi
Vili-Viorel Păun
Mercedes Kierpacz
Kaloyan Velkov
Fatih Saraçoğlu
Sedat Gürbüz
Gökhan Gültekin

Auf ihrer Internetseite bieten sie viele Informationen zum Tathergang, zu den Folgen und zu Ihren Forderungen: Erinnerung! Gerechtigkeit! Aufklärung! Konsequenzen!

Die Initiative 19. Februar Hanau, Bildungsstätte Anne Frank und VBRG haben eine Petition gestartet. Hessen braucht JETZT einen Rechtsterrorismus-Opferfonds! – Ein Jahr nach dem Anschlag in Hanau. Die Bundesländer Bayern, Thüringen und Berlin haben vorgemacht, wie es geht.



Özlem Gezer, selbst Kind einer Einwandererfamilie hat einen Kommentar im Spiegel geschrieben: Es waren meine Leute. Sie fragt sich darin, warum es hier nicht, wie nach dem Tod von George Floyd in Amerika, zu Massenprotesten gekommen ist. Gute Frage.


Film rechts und radikal

Rechter Terror: Wie Taten jahrelang verharmlost wurden
Monitor zeigt auf, wie rechtsterroristische Anschläg immer wieder als Taten von verwirrten Einzeltätern dargestellt werden.
(▷ Klick auf Bild))


nach oben

Siamo tuti antifascisti  *



 *  aus dem italienischen: wir sind alle Antifaschist*innen


Antifaschismus bezeichnet alle sozialen Bewegungen und Ideologien, die sich in Theorie und Praxis gegen jede Erscheinungsform von Faschismus wenden. Der politische Kampfbegriff entstand 1921 als Selbstbezeichnung von Gegnern des Faschismus in Italien und wurde dann auf den aktiven Widerstand gegen den Nationalsozialismus im Deutschen Reich, gegen den Franquismus in Spanien und ähnliche politische Kräfte in Europa und Lateinamerika übertragen. Aus dieser Widerstandspraxis heraus entwickelten sich seit ...  mehr lesen


Das neue Jahr fängt erst an und das Coronavirus macht viele unserer Aktivitäten zur Zeit nicht möglich.

Aber wir werden wachsam und wehrhaft bleiben.


Film rechts und radikal

Filmtipp:
Die ARD stellt sich in einer Dokumentationen die Frage nach der Entwicklungen rechtsradikaler Gruppen nach der Wiedervereinigung.
Rechts und Radikal - Warum gerade im Osten?
(▷ Klick auf Bild)




nach oben

weitere Aktionen

Für die OMAS GEGEN RECHTS gibt es ein großes Aufgabenfeld. Rechte Angriffe auf unsere Gesellschaft zeigen sich in vielfältiger Weise.
Nicht jede unserer Aktion können wir aus personellem und zeitlichem Mangel umfassend vorbereiten

Trotzdem finden sich oft einige OMAS, die sich bei einem Thema engagieren.
Hier soll auch für dieses politische Handeln Platz sei, auch kleine Aktionen sollen Erwähnung finden.




Freiheit der Uiguren


Plakat Uiguren

Ungefähr 13 Millionen Uiguren leben im Süden Xinjiangs/China. Nahezu alle gehören der Glaubensgemeinschaft des Islam an.

Seit Anfang der 1990er Jahre kam es zu gewaltsamen separatistischen Strömungen innerhalb der Uigurischen Autonomiebestrebungen und Unabhängigkeitsbewegung. Die chinesische Führung sah darin eine zunehmende Bedrohung durch den Uigurischen Separatismus.

Im Zuge der „Kampagne des harten Schlags gegen den gewalttätigen Terrorismus“ verschärften sich auch die antimuslimischen Repressionen.
Seit 2017 greifen die regionalen Behörden massiv in die Lebensgestaltung der Uiguren ein.

Es kam zu Anklagen gegen Hunderte bis möglicherweise Tausende uigurischer Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Die Zahl der in Internierungslagern verbrachten Menschen wird auf über eine Million geschätzt.

In Europa leben heute einige Tausend uigurische Flüchtlingen, weitere Tausend leben in der Türkei.



Wegen den anhaltenden Menschenrechtsverletzungen haben einige Frauen der OMAS GEGEN RECHTS - Gießen diese Aktion unterstützt und sich mit einem Zweifelsohne kann und muss Bildung ein zentrales Werkzeug im Kampf gegen den Faschismus sein

»In einer hochglobalisierten Welt dürfen wir unsere menschlichen und moralischen Werte für nichts auf der Welt eintauschen«, erklärte Stergios Svolos, ein Mitorganisator der Demonstration.

Die Gießener Presse berichtete über diese Veranstaltung. Die Gießener Allgemeine schreibt ebenso über die  Demonstration in Gießen aus Solidarität mit Uiguren, wie der Gießener Anzeiger: Demo in Gießen fordert Freiheit für Uiguren.


nach oben