Auf dieser Seite stellen wir einige unserer Aktionen aus dem Jahr 2020 vor.
Sie finden sowohl Bilder, als auch ausgewählte Pressebeiträge dazu.



Rassismus - Mahnwache am 13. Juni auf dem Kirchplatz


Grundrechte sichern

Mahnwache gegen Rassismus

Die Ausländerbeiräte von Stadt und Landkreis Gießen haben eine Mahnwache gegen Rassismus organisiert. Teilgenommen haben rund 350 Menschen.

Doch wie und wo begegnet uns Rassismus im Alltag immer wieder?

Eine Begriffserklärung zum Rassismus in der Gegenwart fasst die Amadeu-Antonio-Stiftung präzise zusammen:

Vielfalt gegen Rassismus!


Die Rede der Omas gegen rechts - Gießen ist hier nachzulesen:


Auf Instagram hat Dominik Lucha das Projekt „Was ihr nicht seht“ initiiert, um Rassismus auch für einheimische weiße Menschen sichtbar zu machen.

zum Instagram-Projekt

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Die Demokratie ist weiblich


Videoprojekt der Omas gegen rechts- Gießen

die Demokratie ist weiblich


Die Demokratie ist weiblich ist die kreative Verfilmung des gleichnamigen Songs von Sebastian Krumbiegel. Das Video entstand im Corona-Frühling 2020 in Gießen. Erstellt wurde es von einer Projektgruppe der "Omas gegen rechts Gießen". Passend zum Songtext wurde ein Storyboard entwickelt, dessen Szenen in der Innenstadt Gießens und Umgebung mit viel Spaß und Engagement gedreht wurden. Wir danken Herrn Krumbiegel ganz herzlich für die Genehmigung und Unterstützung dieses Projektes. Die Idee für dieses Video entstand auf einem Seminar über gewaltfreie Kommunikation mit Heike Spohr.




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Grundrechte sichern


Am 17. April hat die wohl erste nicht verbotene Demonstration seit der Coronakrise stattgefunden.

Rund 50 Teilnehmer waren mit entsprechendem Abstand und Mund-Nase-Maken auf der Fridays for democratie-Versammlung.

Das Bundesverfassungsgericht hatte das von der Stadt Gießen verhängte Versammlungsverbot gekippt.


Grundrechte sichern

Video: Hessenschau, Gießen emonstriert für Grundrechte

Die Hessenschau berichtete am gleichen Tag darüber. Gießener demonstrieren für das Recht auf Demos.

18.04.2020: Frankfurter Rundschau, Versammlungsfreiheit in Hessen - Protest mit Schutzmaske

18.04.2020: Der neue Landbote, Aufschrei der Frauen wäre wichtig

25.04.2020: GA, Demonstrieren in der Krise - Interview mit Finn Becker


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Flüchtlinge retten


Vom 6. bis zum 9. April demonstrierten täglich Gießener Omas gegen die unhaltbare Situtation in den griechischen Flüchtlingslagern vor dem Stadttheater.
Am 9. April unterstützten wir die Aktion der Seebrücke,eine dezentral organisierte, internationale und zivilgesellschaftliche Bewegung. Sie machten einmal mehr auf die unhaltbaren Zuständen unter anderem auf den griechischen Inseln aufmerksam.

Das Mindeste, was Europa und auch Deutschland tun kann, ist die unbegleiteten Minderjährigen zu uns zu holen.
Die Corona-Krise ist aber auch für alle anderen in den Lagern eine lebensbedrohliche Situation.
Wir fordern: lasst uns jetzt menschlich und solidarisch handeln!

14.04.2020: Gießener Allgemeine, Flüchtlingslager evakuieren

08.04.2020: epaper Mittelhessen, Protestaktion gegen unmenschliche Zustände in Flüchtlingslagern

Aktionsseite der Seebrücke



Schon am 5. April haben sich die OMAS-GEGEN-RECHTS-GIESSEN an einer Aktion zwischen den Lahnbrücken zusammen mit der Seebrücke beteiligt.
Unsere Präsenz vor dem Gießener Stadttheater soll trotz der zur Zeit eingeschränkten öffentlichen Möglichkeiten auf die katastrophale Situation auf den griechischen Inseln hinweisen.
Die dort stattfindende unterlassene Hilfeleistung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit!



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Frauentag 2020 in Gießen


Die meisten Frauen werden im familialen Kontext getötet, weshalb die Morde gerne „Familientragödien“ oder „Beziehungsdramen“ genannt werden. Aber es sind Femizide.
Eines haben die Mörder der Frauen mit jenen Männern gemeinsam, die sich einer internationalen Rechten zugehörig fühlen oder ‚einfach‘ Anhänger kruder Verschwörungstheorien sind.

Das ist ihre Frauenverachtung!

Dieser Zusammenhang wird allzu oft vernachlässigt.
Es sind Männern, die sich immer im Besitz der Wahrheit wähnen; sie unterliegen einer Selbstüberhöhung, übersteigertem Narzissmus und einer fehlenden Bereitschaft zur Reflexion.
Sie glauben ihre souveräne Männlichkeit und Überlegenheit verloren zu haben. Gleichzeitig sehen sie den Mythos einer intakten Familie als gesellschaftliche Grundlage mit dem Mann als Familienoberhaupt gefährdet.
Diesen Männlichkeitswahn in allen Bereichen unserer Gesellschaft müssen wir benennen und bekämpfen!
Hier geht es nicht um Nebensächlichkeiten, sondern es gehört zum notwendigen Kampf gegen rassistische Ideologien und Verschwörungstheorien.

09.03.2020, GAZ: Aktivistinnen demonstrieren in der Innenstadt


Menschenkette im Seltersweg
Die einzelnen Schilder listen jeweils den Namen einer 2019 von ihrem (Ex-)Partner getöteten Frau auf.



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Gießen bleibt bunt


Am 15. Februar hat ein breites demokratisches Bündnis für Toleranz und gegen Rassismus und Faschismus demostriert.



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