1. Mai 2020


Zoom-Stammtisch
Mittwoch, 14. April, 19.30 Uhr




Faschismus heute


Online-Seminar
24. und 25.April, 9.30 Uhr - 13.00 Uhr


Faschist*innen – gibt es die heute überhaupt noch?

Versuch einer gemeinsamen Einordung von Begrifflichkeiten und Analyse konkreter Handlungsmöglichkeiten für die Omas gegen Rechts.

Der Begriff Faschismus, mehr noch der Vorwurf, Faschist*in zu sein, ist keineswegs aus der Mode gekommen. Im Zuge verschiedener gesellschaftlicher Polarisierungs- ebenso wie Radikalisierungstendenzen begegnen wir ihm in unterschiedlichen Kontexten immer wieder.

Wie das Netz den Faschismus befeuert ist denn auch ein Artikel von Sascha Lobo im Spiegel vom 16.10.2019 übertitelt, veröffentlicht kurz nach dem antisemitischen und rassistischen Terroranschlag von Halle.

In diesem Seminar wollen wir uns zunächst mit verschiedenen Begrifflichkeiten auseinandersetzen und sie voneinander abgrenzen – dies jedoch nicht mit dem Ziel, DIE einzig richtige Definition zu finden, sondern uns hilfreiche Unterstützung in dem Versuch suchen, besser zu verstehen, was Menschen antreibt, faschistische, rassistische, antisemitische, oder auch antimuslimische Überzeugungen auszubilden und besser zu verstehen, wie die einzelnen Phänomene zusammen- oder auch nicht zusammenhängen.

Ziel dieses Seminars ist es, in eine Diskussion und gemeinsame Analyse hinsichtlich Handlungsmöglichkeiten der Omas gegen Rechts Gießen zu gehen. Dies schließt auch eine bewusste Kommunikation und Nutzung von Begrifflichkeiten mit ein, die dem Ziel der Omas dienlich ist – sei dies in eigenen Pressemitteilungen, auf Plakaten und Flyern oder am regelmäßigen Infostand im direkten Gespräch mit Menschen.





Der Stiftungstrick der AFD
Vorsicht, völkischer Virus!


Die Anne Frank Stiftung warnt nachdrücklich davor, die AFD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung ab nächstem Jahr mit staatlichen Geldern zu fördern.
Mit diesen steuerfinanzierten Geldern könnten Rechtsradikale ihr Netzwerk weiter ausbauen. Sie könnten noch mehr Hass verbreiten und noch mehr Gewalt schüren.

Vorstandsvorsitzende der Desiderius-Erasmus-Stiftung ist Erika Steinbach.
Immer wieder fällt sie mit Aussagen auf, die am rechten Rand zu verorten sind.

So nannte sie zum Beispiel Kinder von AFD-Mitliedern "die neue Judenkinder".
Am 12. Februar diesen Jahres twitterte sie: "Von verschiedenen Seiten habe ich glaubhaft gehört, dass 50% der Covid-Patienten in den Krankenhäusern aus dem arabischen Raum stammen. Für die Medien war das bislang kein Thema." Beweise, Quellen für diese Annahme liefert sie nicht. Wie auch?



Mehr zu den Verantwortlichen der Desiderius-Erasmus-Stiftung und ihren Zielen findet sich auf der Seite der Bildungsstätte Anne Frank e.V.  Die Erasmus-Stiftung.

Die jüdische Allgemeine schreibt unter dem Titel »Feinde der Demokratie sollten nicht aus Steuermitteln finanziert werden«  dass die Stiftung Millionen Euro aus Steuermitteln erhalten werde, sollte die AfD im Herbst zum zweiten Mal in den Bundestag einziehen.


AVAAZ ein Kampagnen-Netzwerk, das mit Bürgerstimmen politische Entscheidungen weltweit beeinflusst möchte, hat folgende Petition gestartet:
Keine Steuergelder für rechten Hass


Hier ist eine Briefvorlage hinterlegt. Wir alle können unsere gewählten Abgeordneten fragen, wie sie zu dem Vorgang stehen.
Unter diesem Link von Abgeordnete finden kann man das Parlament und die Postleitzahl eintragen und erhält eine Übersicht der amtierenden Vertreter*innen. Dann zu "Frage stellen" und den gewünschten Text hineinkopieren oder schreiben.





Auf Grund der Corona Pandemie finden
zur Zeit keine regelmäßigen Oma-Treffen statt.